Sardinien 2012

Wir waren Ende September, Anfang Oktober 2012 für 10 Tage mit den Motorrädern auf Sardinien. Unsere Unterkunft war das Hotel Cardedu, welches uns ganz gut gefallen hat. Als wir ankamen, hatte es tatsächlich noch 36 Grad, viel zu warm zum Moped fahren. Aber an den anderen Tagen  waren es dann so 27 Grad, das war dann ok.

Sardinien hat traumhafte Straßen. Nicht so viele Kehren, aber dafür viele Kurven. Der Asphalt ist super. Womit man aber immer rechnen muss – Kühe, Schweine, Ziegen und Schafe hinter der nächsten Kurve. Da man aber eh nur 90 km/h fahren darf und sich das normalerweise vorher in den Hinterlassenschaften auf der Straße abzeichnet, ist es nicht so tragisch…

Hier mal ein paar kleine Touren, die wir gefahren sind. Aufgrund meiner abgepolsterten Sitzbank schaff ich meist nur knappe 200 km, dann tut mir dermaßen der Hintern weh…. Aber hauptsache gefahren:

26.09. Diese Tour ging über 154 km
Cardedu – Bari Sardo – Tortoli – Girasole – Lotzorai – Baunei – Urzulei – Talana – dann auf die Riu Sa Soali – Villanova Strisaili – Gairo – Osini – Ulassai – Jerzu – Cardedu

27.09. Diese Tour ging über 162 km
Cardedu – Jerzu – Ulassai – Osini – Gairo Tacuisara – Ussassai – Seui – Sadali – die SS198 entlang – Nurri – Orroli – Perdasdefugu – Jerzu – Cardedu

01.10.
Diese Tour ging über 175 km
Cardedu – Küstenstraße nach Durgali und zurück mit Abstecher zum „Hotelstrand“ in Cerdedu

Am ersten Tag nach unserer Ankunft sind wir wegen dem starken Wind einfach mal Richtung Norden gefahren. Wir sind in Cardedu gestartet und dann über Rorre die Bari, den Strand „Cea“ Richtung Tortoli gefahren. Abstecher noch nach Lido Orri bis nach Punta Pedralonga.

Am Regentag sind wir dann in den Süden gefahren. Immer an der Küste entlang über Muravera bis nach Quartu Sant Elena. Mit jedem Kilometer in Richtung Süden ist es wärmer und sonniger geworden. Unterwegs haben wir uns viele kleine Buchten angesehen. Richtig schön – manche sind felsig, manche haben Sandstrände und richtig türkisfarbenes Wasser.

Am letzten Tag sind wir die Küstenstraße von Bosa nach Alghero gefahren. Das sind ca. 50 wunderschöne Kilometer, die sich auf jeden Fall lohnen.

Unterwegs haben wir dann bei Palau am Capo d`Orso gehalten. Das ist der sogenannte „Bärenfelsen“. Das sah im Reiseführer toll aus. Doch schon als wir angekommen sind, mussten wir auf dem Parkplatz 2,50 Euro Gebühren bezahlen. Dann kam die Kasse mit 2 Euro pro Person. Nun liefen wir einen abgesperrten Weg nach oben. Was wir nicht wussten (das wurde uns erst an der Kasse gesagt) – der Felsen ist 10 Meter hoch. Und man darf auf dem Plateau nicht rumlaufen, alles ist abgesperrt. So steht man unter den Beinen des Bärenfelsen und sieht nicht wirklich was. Das hätten wir uns sparen können….

Auf Sardinien muss man beim Motorradfahren echt aufpassen, da Schafe, Ziegen, Kühe und Schweine hinter jeder Kurve lauern könnten.

Wir hatten einen Hütehund, der eine abtrünnige Ziege verfolgte und ein Babyschweinchen, welches mit angelegten Ohren neben dem Motorrad her rannte, Kühe auf der Straße und öfter mal Tierzeug seitlich der Straße.

Die Sardennen fahren sehr gewöhnungsbedüftig Auto. Meistens ein Arm zum Fenster raus und dann werden extrem die Kurven geschnitten. Sogar auf Geraden kommen sie teilweise auf die Gegenspurund fahren extrem nah am Mittelstreifen entlang. Und dass, obwohl es bei einem Tempolimit von 90 km/h eigentlich gar nicht nötig wäre.

Ich fand es klasse auf Sardinien ! Das Wetter war selbst Ende September, Anfang Oktober fast noch zu heiss. Der Vorteil: An Motorradfreien Tagen konnte man auch mal in der Sonne liegen. Während der Nebensaison haben viele Restaurants u.ä. schon geschlossen. Ansonsten ist es eine tolle Insel mit wunderschönen Straßen und Kurven für Motorradfahrer. Hier kommt jeder auf seine Kosten – schöne weite Kurven und kleine, enge Sträßchen. Ich denke, ich komme wieder.

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